News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Move-it-Boxen für Hans-Thoma-Schule

Verkehrswacht Obertaunus übergibt an die Hans-Thoma-Schule in Oberursel vier 'move-it-Boxen'

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Obertaunus, Thomas Conrad freut sich, der Anfrage von Tanja Libbach, Grundstufenleiterin an der Hans-Thoma-Schule, nachzukommen, um der Schule vier neue move-it Boxen im Gesamtwert von 1.300 € zu übergeben.

Gemeinsam mit Landrat Ulrich Krebs und Schulleiter Frank Rudolph sind die vier Boxen der Schule am 09.September ausgehändigt worden. „Die Move-it Boxen bieten hervorragendes Arbeitsmaterial, um Kinder bereits im frühen Alter auf die Gefahren im Straßenverkehr vorzubereiten. Gerade die Sicherheit von Kindern zählt zu den entscheidenden gesellschaftlichen Aufgaben“, sagt Ulrich Krebs, der sich besonders freut zusammen mit Conrad den SchülerInnen eine Freue zu bereiten.

Die Deutsche Verkehrswacht hat mit dem MOVE IT-Programm ein Übungsprogramm samt Materialien herausgegeben. Es setzt auf Bewegungsspiele, weil diese viele Vorteile haben. Sie fördern nicht nur die Bewegungssicherheit, sondern wirken sich auch positiv auf sozialen Zusammenhalt und emotionale Entwicklung aus. Die unfallverhütende Wirksamkeit der ausgewählten Spiele wurde in mehreren Untersuchungen an Kindergärten und Grundschulen nachgewiesen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich die Bewegungssicherheit von Kindern kontinuierlich verschlechtert hat. Ein Grund hierfür ist, dass Kinder sich zu wenig bewegen, was bedenkliche Konsequenzen hat – zu allererst für die Gesundheit, doch nicht zuletzt auch für die Verkehrssicherheit. 

 Vorsitzender Th. Conrad bekräftigt die Wirksamkeit und den pädagogischen Einsatz der move-it-Boxen für eine optimale Förderung basierend auf regelmäßigen und angeleiteten Bewegungsangeboten, die als kurze und spielerische Phasen in den Tagesablauf eingebettet werden.

Die gelbe MOVE IT-Box der Verkehrswacht mit ausgewählten Spiel- und Übungsmaterialien hat inzwischen in vielen Grundschulklassen und Kindergärten ihren festen Platz im Alltag. Ein Handbuch und ein Videofilm geben Tipps für die Praxis und Anleitungen für Spiele.

move it boxen

v.r.n.l.:
Rektor Frank Rudolph, Landrat Ulrich Krebs,
Thomas Conrad Vorsitzender Verkehrswacht Obertaunus mit Lehrkräften
und Schüler und Schülerinnen der Hans-Thoma-Schule Oberursel

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Schulanfang

Unterstützung der Verkehrswacht durch die Polizei

Spannbandaktion der Verkehrswacht Wetzlar

Weil Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind, weil sie aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes im Straßenverkehr zu den schwachen Verkehrsteilnehmern gehören, widmen ihnen nicht nur ihre Eltern sondern auch die Verkehrswachten besondere Aufmerksamkeit.

Grundschulkinder sind schnell von äußeren Reizen abgelenkt, können Geschwindigkeiten nicht einschätzen und erkennen gefährliche Situationen erst dann, wenn sie eingetreten sind.

Hinzu kommen Freude und Aufregung in den ersten Schultagen, die die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr ablenken.

Klaus Ruppelt,  Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar, bittet deshalb die motorisierten Verkehrsteilnehmer: „Fahren Sie in Wohngebieten und auf Straßen im Einzugsbereich von Schulen langsam und vorausschauend, denn auch Tempo 30 ist dort oftmals zu schnell – seien Sie jederzeit bremsbereit.“

Die Verkehrswacht Wetzlar hat in ihrem Betreuungsbereich über 50 leuchtend-gelbe Spannbänder mit dem Motto: Tempo runter bitte! Schulanfang in unmittelbarer Nähe von Schulen angebracht, will so auf den Schulbeginn aufmerksam machen.

Der Leiter der Polizeistation Polizeirat Holger Geller, der die Aktion der Verkehrswacht begrüßt, erklärt: „Für uns von der Polizei wird der Fokus in den nächsten Wochen, wie jedes Jahr, verstärkt auf den Beginn der Schulzeit gerichtet.

Die zunehmende Zahl an Verkehrsunfällen in Hessen, bei denen keine erkennbare Ursache vorliegt, lässt darauf schließen, dass auch das Thema Ablenkung und Unaufmerksamkeit eine immer größere Rolle bei der Verursachung spielen.

Auch stellen wir vermehrt fest, dass Respektlosigkeit und fehlende Rücksichtnahme immer mehr das Bild im Straßenverkehr prägen. Weiterhin gehört die nichtangepasste Geschwindigkeit zu den häufigsten Unfallursachen. Hier trifft die Fahrzeugführer eine besondere Verpflichtung diese an Kindergärten, Schulen und dort insbesondere an den Bushaltestellen, Fußgängerüberwegen und -ampel sowie den Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten einzuhalten. Gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer, wie die Schulanfänger, können sich auf die Regelverstöße der Kraftfahrer weder einstellen noch dagegen wehren.
Daher gilt ihnen unsere besondere Aufmerksamkeit in der nächsten Zeit.

Es finden im Aktionszeitraum polizeilichen Maßnahmen gemeinsam mit dem Regionalen Verkehrsdienst, wie auch in eigenständen Aktionen der Polizeistation Wetzlar, statt.
Durch Geschwindigkeitsüberwachungen, Kontrollen und Aufklärungsarbeit soll erreicht werden, dass so wenig wie möglich Kinder auf ihrem Weg zur Schule und nach Hause verunfallen.

Hier leistet die Verkehrswacht Wetzlar einen wichtigen Beitrag dazu.
Wir sind dankbar, einen so verlässlichen und engagierten Partner an unserer Seite zu haben.“

Schulanfang
Foto v. li.: PHK S. Lippert, K. Ruppelt, PR H. Geller und PHK O. Zimmermann
Foto: Polizeistation Wetzlar

 

Verkehrssicheres Fahrradfahren

Verkehrssicheres Fahrradfahren von Migranten und Geflüchteten

verkehrssicheres radfahren

Auf Einladung der Caritas Migrationsdienste Wohnverbund St. Christophorus in Bad in Bad Homburg besuchte der Vorsitzende der Verkehrswacht Obertaunus Thomas Conrad die Einrichtung im Juli auf mit dem Ziel, die Wohngruppe der „Mauersegler“ bestehend aus acht Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren durch theoretische Unterweisungen und anschließenden praktischen Übungen die Schulung des motorischen Verhaltens auf den Fahrrädern mit Anwendung erster Verhaltensvorschriften zu verbessern.

Da die persönlichen Kompetenzen beim Radfahren auf Grund fehlender motorischer Fertigkeiten im Zusammenhang mit fehlenden Kenntnis deutscher Rechtsvorschriften unzureichend sind, wobei die radfahrenden Flüchtlinge gegebenenfalls ein Verkehrssicherheitsrisiko darstellen würden, soll das Fahrradfahren bei denen gefördert werden, die bisher insbesondere in ihrem Herkunftsland nicht oder kaum Fahrrad gefahren sind.

Im Rahmen der theoretischen Unterweisungen befasste sich T. Conrad vor allem mit den allgemeinen Vorschriften, den Verkehrsvorschriften beim Radfahren und auch mit der Bedeutung und Wichtigkeit der Schutzkleidung wie Helm, Weste und Schuhwerk. Dabei wurde Sprachhindernisse durch einen Dolmetscher beseitigt und das ausgehändigte Lehrmaterial konnte mit den Sprachen Paschto und Farsi zum guten Verständnis beitragen. Die praktischen Übungen fanden im Schonraum, d.h. der Örtlichkeit auf dem Parkplatz „Am Heuchelbach“ in Bad Homburg statt. Die für die praktischen Übungen notwendigen Fahrräder wurden von der Wohngruppe und von der Verkehrswacht zur Verfügung gestellt.

Die ersten praktischen Übungen wie zielbremsen, langsam fahren, Slalom Fahren und einhändig fahren zeigten, dass alle Teilnehmer*innen mit großem Spaß und viel Einsatz dabei waren. Bei den weiterführenden mehrfachmotorischen Handlungen wie einhändig Fahrradfahren, Umsehen, Handzeichen geben und Abbiegen zeigte sich noch weiterer Übungsbedarf.

In einer abschließenden Gruppenübung stellte sich dann ein erster Erfolg der durchgeführten Übungen ein. Im gemeinschaftlichen Radfahren in einer Acht zeigte sich, dass Begriffe wie gegenseitige Rücksichtnahme und das „Rechts vor Links“ erkannt und angewendet wurden. Conrad freute sich darüber, dass er allen Teilnehmern Lob zollen und eine Bestätigung der Teilnahme übergeben konnte.

Anlass für den Einsatz der Verkehrswacht Obertaunus durch T. Conrad zu der Durchführung einer theoretischen und praktischen Übungseinheit für Migranten und Flüchtlinge war geboten und erforderlich, damit dieser Personenkreis problemlos am Straßenverkehr als Radfahrende teilnehmen werden.
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