Unsere Programme
Verschaffen Sie sich einen überblick über unsere Programme und Initiativen.
Einige werden Sie sicherlich aus Ihren Erfahrungen im Strassenverkehr wiedererkennen.
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Kind und Verkehr
Jährlich verunglücken etwa 50.000 Kinder im Straßenverkehr. Das größte Risiko haben dabei Kinder bis zu 6 Jahren als Mitfahrer im PKW. Im Auto ungesicherte Kinder sind einem siebenfach höheren Risiko ausgesetzt als gesicherte Kinder. Bei den sieben- bis achtjährigen Kindern verunglücken die meisten als Fußgänger im Straßenverkehr. Bei den Radfahrern sind die Kinder im Alter von 12 - 14 Jahren am stärksten gefährdet.
Unfällen kann man systematisch vorbeugen. In Elterntreffen, die im Kindergarten stattfinden, informiert eine Moderatorin / ein Moderator, wie Kinder als Mitfahrer richtig geschützt und als Fußgänger frühzeitig und altersgemäß auf den Strassenverkehr vorbereitet werden können. Die Moderatoren gehen auf Fragen, Wünsche und örtliche Besonderheiten gern ein und initiieren einen Erfahrungsaustausch der Eltern.
Die Veranstaltungen sind für die Teilnehmer kostenfrei.
Die hessischen Verkehrswachten und die Landesverkehrswacht Hessen geben gern Auskunft über die Moderatoren dieses Programms.
Weitere Information hierzu finden Sie bei der
Deutschen Verkehrswacht e.V..
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Verkehrserziehung im Kindergarten
Ein Fortbildungsangebot für Erzieherinnen und Erzieher.
Liebe Erzieherin, lieber Erzieher,
"Verkehrserziehung - warum denn?", vielleicht ist das Ihr erster Gedanke, wenn Sie zusätzlich zu Ihrer vielfältigen Arbeit auch noch Verkehrserziehung einplanen sollen. Farben und Formen kennenlernen, Bewegungsabläufe vermitteln, Geräusche unterscheiden, sind selbstverständlicher Teil der Kindergartenarbeit und ein erster Schritt in die Verkehrserziehung. Aber das allein reicht nicht aus.
Wie eine praxis- und situationsorientierte Verkehrserziehung in Ihrer Kindergruppe aussehen kann, welche Voraussetzungen Kinder für die Teilnahme am Straßenverkehr mitbringen, welche Medien und Materialien es gibt und wie sie durch Ihre kreative Arbeit ergänzt werden können, ist Teil dieses praxisbegleitenden Fortbildungsangebotes der Landesverkehrswacht Hessen e.V. in Zusammenarbeit mit den Orts- und Kreisverkehrswachten in Hessen. In überschaubaren Gruppen finden Sie Gelegenheit, unter Anleitung von Experten gemeinsame Grundlagen für eine praxisnahe Verkehrserziehung zu erarbeiten und Ihre Ideen einzubringen.
Die Seminare können auf Wunsch ein- oder zweitägig vereinbart werden. Für die Teilnahme am Seminar wird eine Teilnahmebescheinigung der Landesverkehrswacht Hessen e.V. ausgestellt. Kosten entstehen nicht.
Alle hessischen Verkehrswachten und die Landesverkehrswacht Hessen e.V. geben gern weitere Auskünfte.
Wir freuen uns auf Sie.
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move it / mobilo
"move it" - Förderung der Bewegungssicherheit von Kindern und damit Senkung des Unfallrisikos
Die "move it"-Box bringt Bewegung und Spaß in Kindergärten und Schulen. Die "move it"-Box ist randvoll gefüllt mit Spiel- und Übungsmaterialien.
Pädagogen - aber auch Eltern - können damit kinderleicht ein lebendiges Motoriktraining für bis zu 30 Kinder umsetzen.
Die Landesverkehrswacht Hessen e.V. und alle hessischen Verkehrswachten informieren gern über die Beschaffung und die Arbeit mit den Materialien der "move it"-box.
Kinder haben Freude an der Bewegung, besonders wenn Bewegung mit mobilen Spielgeräten erfolgt.
Bei Veranstaltungen für Kinder im Freien soll das Angebot nicht nur das Alter der Kinder berücksichtigen, sondern auch durch Spielevielfalt das Interesse der Kinder fesseln.
"Mobilo" ist ein PKW-Anhänger, der das Material für viele Spiele und übungen mit Rollbrett, Roller, Inline-Skates und Fahrräder enthält. Die Mobilos können für Straßenfeste, Veranstaltungen für Kinder und von Grundschulen bei vielen hessischen Verkehrswachten entliehen werden.
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Vorschulparlament
Die Vorschulparlamente in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Kassel und Offenbach bestehen als Arbeitskreise der örtlichen Verkehrswachten seit über 20 Jahren. Ursprünglich in Partnerschaft von Verkehrswacht und Mercedes Benz ins Leben gerufen, widmen sie sich der Verkehrssicherheit von Vorschulkindern, besonders aus örtlicher Sicht.
Nach Beendigung der offiziellen Partnerschaft mit Mercedes blieben die Vorschulparlamente aktiv und unterstützen die Arbeit ihrer örtlichen Verkehrswachten. Eltern-Kind-Erzieherinnen-Seminare verknüpfen wesentliche Elemente und verschaffen Einblick in Chancen und Grenzen einer kindgerechten Verkehrserziehung.
Mit Aktionen wie "Nur bei Grün der Kinder wegen", mit sensomotorischen übungspfaden, Fahrrad- und Rollerparcours, Kampagnen zur richtigen Benutzung von Kinderrückhaltesystemen und der Demonstration der Wirkung von Autokindersitzen auf dem Kindergurtschlitten beweisen die Vorschulparlamente auch heute noch Kompetenz und Kreativität.
Bei den Vorschulparlamenten Darmstadt und Kassel können Autokindersitze auch ausgeliehen werden.
Weitere Auskünfte erteilen gern die Verkehrswachten Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Kassel und Offenbach.
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FahrRad...aber sicher!
Die Fahrradwochen der Deutschen Verkehrswacht e.V. finden in den Monaten März bis Oktober statt, richten sich an Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer jeden Alters und bieten praktische Sicherheitstipps "rund ums Rad".
Fahrradwochen werden von den örtlichen Verkehrswachten veranstaltet. Ziel ist, für das Fahrrad als Verkehrsmittel zu werben.
Weiteres Informationen finden Sie auch bei der Deutschen Verkehrswacht e.V..
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Fahrradwerkstatt

Reparaturen an Fahrrädern wecken Fragen nach Sinn und Zweck technischer Einrichtungen und ihrem Gebrauchsnutzen, d. h. wer ein Fahrrad repariert, bekommt ein Verhältnis zum Fahrrad, das sich auch in seinem Fahrverhalten ausprägt.
In mehr als 12 Jahren hat die Landesverkehrswacht Hessen e.V. an Schulen fast 300 Fahrradwerkstätten eingerichtet. Jeweilige Voraussetzungen sind:
- ein Raum
- ein pädagogisches Konzept
- eine fachkundige Lehrkraft
Neben Reparaturen unternehmen die Schülerarbeitsgruppen gemeinsame Ausfahrten, beteiligen sich an Veranstaltungen, die mit dem Fahrradfahren zu tun haben und - nicht zuletzt - wecken Interesse bei Mitschülern, sich mit Fragen zur Mobilität mit dem Fahrrad zu beschäftigen.
Alle hessischen Verkehrswachten und die Landesverkehrswacht Hessen e.V. geben gerne weitere Auskünfte.
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Jugenverkehrsschule
Jugendverkehrsschulen werden von den Städten und Kreisen unterhalten und personell von Polizeibeamtinnen und -beamten geführt.
Die Landesverkehrswacht Hessen e.V.stellt aus Mitteln einer Zuwendung des Landes Materialien für den theoretischen Unterricht und den Abschlusstest zur Verfügung. Mit Mitteln des GDV unterstützt sie mit Ersatzteilen die Reparatur von Fahrrädern.
Aufgabe der Jugendverkehrsschule ist, mit Schülerinnen und Schülern der 3. bzw. 4. Klassen das Fahrradfahren in Theorie und Praxis zu Üben. Mehr und mehr wird das praktische üben im Schonraum durch Fahrten im Realverkehr und verantwortlicher Begleitung der Polizeibeamten ersetzt.
Die Landesverkehrswacht Hessen e.V. und die örtlichen Verkehrswachten betreuen in freiwilliger Zusammenarbeit die Jugendverkehrsschulen und beteiligen sich häufig an Beschaffungen von Ersatzteilen für die Fahrräder.
Alle hessischen Jugendverkehrsschulen sind mit einheitlichen Warnwesten ausgestattet worden, um im Realverkehr die nötige Aufmerksamkeit bei den anderen Verkehrsteilnehmern zu erhöhen.
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Verkehrshelfer

Seit 1953 gibt es Schülerlotsen, die älteste und bekannteste Art von Verkehrshelfern.
In Hessen sind derzeit etwa 800 Schülerlotsen tätig, die mit der einheitlichen Ausstattung der Verkehrswacht (finanziert vom VDA) ihren Dienst verrichten. Auf Kreis- und Landesebene werden alljährlich Leistungswettbewerbe und ein Erfahrungsaustausch veranstaltet.
An einigen hessischen Schulen werden für Schulwegsicherheit auch Erwachsene als Schülerlotsen eingesetzt.
Verstärkt hat sich der Einsatz von Schulbushelfern oder -begleitern, sowohl aus der Elternschaft als auch von älteren Schülern.
Die Verkehrswachten verstehen sich als Betreuer aller Verkehrshelferdienste und helfen nicht nur bei der Ausrüstung, sondern sind vielfach auch an Ausbildung und Organisation beteiligt. Bei Landeswettbewerben wird die soziale Kompetenz der Verkehrshelfer erweitert und gestärkt.
Die Verkehrswacht Frankfurt betreibt ein ehrgeiziges Projekt mit Jugendlichen als Verkehrshelfer, die sowohl bei Großveranstaltungen verkehrslenkend, als auch bei Veranstaltungen als Moderatoren von Demos und als Sehtester eingesetzt werden.
Die Verkehrswacht Obertaunus stellt sich mit einer motoriisierten "Funkstaffel" den Behörden für verkehrslenkende Maßnahmen und für allgemeine Hilfsmaßnahmen zur Verfügung.
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Schulverkehrserziehung
Wenn Kinder in die Schule kommen ...
Schon lange vor dem Tag der Einschulung ist die Anmeldung in der Schule vorzunehmen und die vorgeschriebenen Schulwegpläne (Empfehlungen) der Schule sollen ausgegeben werden.
Die Erzieherinnen im Kindergarten sprechen sich mit der Schulleitung ab und vereinbaren einen Besuch der künftigen Schulanfänger in der Schule.
Die Eltern sollten sich mit der Schulwegempfehlung der Schule vertraut machen und den Schulweg mit ihrem Kind Üben. Es zahlt sich aus, wenn Eltern frühzeitig mit dem üben des Schulwegs anfangen und das Kind allmählich mit dem Straßenverkehr vertraut machen, so dass der Schulweg bei Beginn der Schulzeit auch alleine gemeistert werden kann. Nach dem Tag der Einschulung wollen die Kinder bald selbständig in die Schule gehen; loslassen ist angesagt - aber mit Bedacht.
Wenn immer möglich, sollten Kinder zu Fuß in die Schule gehen. Die Kinder mit dem Auto in die Schule zu bringen, ist oft zeitlich bequem, es nimmt dem Kind aber eine wichtige Möglichkeit zu sozialem Lernen und vielfältigen Entdeckungen auf dem Schulweg.
Im Auto sind die Kinder mit speziellen, amtlich genehmigten Kindersitzen zu sichern. Zugelassene Autokindersitze haben einen orangefarbenen Aufkleber oder Anhänger mit der Bezeichnung ECE 44 (nach ECE-Norm festgelegte Sicherheitskriiterien).
Zum Aussteigen nur da halten, wo es erlaubt ist. Die Kinder zur Fußwegseite nach vorheriger Verkehrsbeobachtung aussteigen lassen.
Schulwegsicherheit
Zu Beginn des Schuljahres stehen die Schulanfänger im besonderen Interesse der Eltern , der Lehrkräfte, der Schulleitungen, der Polizei und der Verkehrswachten. Weil Schulanfänger immer auch Verkehrsanfänger sind, mit den Gefahren im Straßenverkehr also noch nicht vertaut sind, machen die Verkehrswachten mit vielfältigen Aktionen auf den Schulanfang aufmerksam.
Spannbänder an und über den Straßen mit Aufschriften wie:
- "Tempo runter, bitte! Schulanfang" oder "Schule hat begonnen"
- mit Plakaten "Schulanfänger - Verkehrsanfänger", die von der Adam Opel AG zur Verfügung gestellt werden
- mit "Gelben Mützen" für die Schulanfänger oder Warndreiecken
- mit Handzetteln, Ratschlägen und Informationsveranstaltungen.
Weitere Informationen zum Thema Schulverkehrserziehung erhalten Sie bei allen hessischen Verkehrswachten und der Landesverkehrswacht Hessen e.V..
Schulische Verkehrserziehung
Traditionell gehört die Betreuung der Schulen mit Medien zur Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung zu den wichtigsten Aufgaben der Landesverkehrswacht Hessen und der örtlichen Verkehrswachten. In ständiger Abstimmung mit den Fachberatern für Verkehrserziehung und den staatlichen Schulämtern beschaffen die Verkehrswachten im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten Medien wie z. B.
- move it-boxen, die Unterrichtswerke "Radfahren in der Schule", "Flux - die pfiffige Verkehrserziehung" etc. für die Grundschulen
- "Skate & Roll" für die Sekundarstufe I
- "Jugend und Verkehr" für die Sekundarstufe II und
- das hessische Programm "Risk" sensibilisiert Schüler der berufsbildedenden Schulen und Gymnasien.
Weitere Informationen und Tipps für eine moderne Verkehrserziehung erhalten Lehrer, Referendare, Eltern und alle anderen interessierten Personen in der "Lernwerkstadt" der Deutsche Verkehrswacht e.V. in Zusammenarbeit mit dem Volkswagen-Werk und dem Ernst Klett-Verlag unter Lernwerkstadt, oder bei allen hessischen Verkehrswachten und der Landesverkehrswacht Hessen.
Lernwerkstadt
Diese Internetplattform bietet für Lehrer und Referendare
- Grundlagentexte zu allen relevanten Unterrichtsthemen
- Unterrichtsmaterialien und Medien für die Primar- und Sekundarstufe
- übungsbeispiele und interessante Anregungen für einen methodisch vielseitigen Unterricht.
für Lehrerfortbildung und Referendarausbildung
- ein "Methodenpaket" und Materialien für die schulinterne Lehrerfortbildung und zur Planung und Durchführung eines Thementages "Verkehrserziehung" an Studienseminaren
für Eltern
- praktische Tipps und Anregungen zur Verkehrserziehung
- konkrete Hinweise zu Fragen der Schulwegsicherheit, zum Radkauf etc.
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Aktion Junge Fahrer
Dieses Projekt richtet sich wegen der hohen Unfallbelastung der jungen Fahrerinnen und Fahrer an 18- bis 25-jährige.
Veranstaltungen können überall dort durchgeführt werden, wo sich junge Menschen treffen, wie z. B. in Diskotheken, Betrieben, beruflichen Schulen und den Oberstufen von Gymnasien. Den Teilnehmern entstehen keine Kosten.
Informationen erhalten Sie bei allen hessischen Verkehrswachten, der Landesverkehrswacht Hessen e.V. und der hessischen AJF-Beauftragten, Frau Britta Grimm - E-mail: britta.grimm@gutefahrt.de , sowie bei der Deutschen Verkehrswacht e.V..
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Verkehrssicherheit für Senioren
Viele unserer Mitarbeiter in den Orts- und Kreisverkehrswachten verfügen über eine hohe Kompetenz in Fragen zur Verkehrssicherheit älterer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
Gern sprechen sie mit Ihnen ein Programm ab, das aus einem oder mehreren Treffen mit Inhalten Ihrer Wahl besteht.
Ziel ist, die Mobilität möglichst lange zu erhalten, aber auch gesundheitliche Einschränkungen zu erkennen und sie nach Möglichkeit konfliktfrei zu kompensieren.
Das Programm „Sicher mobil“ wird von speziellen Moderatoren durchgeführt und ist für Sie kostenfrei.
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