News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

25 Jahre gemeinsam für Sicherheit im Straßenverkehr

Landesverkehrswacht Hessen und Unfallkasse Hessen blicken auf eine langjährige und erfolgreiche Kooperation zurück

ukh logoAus Anlass des 25 Jubiläums der 25jährigen Mitgliedschaft der Unfallkasse Hessen in der Landesverkehrswacht Hessen e.V. suchten der Präsident Klaus Ruppelt und der Leiter der Geschäftsstelle Thomas Conrad den Geschäftsführer der Unfallkasse Hessen, Bernd Fuhrländer in der Niederlassung der UKH in der Leonardo-da-Vinci-Alle , Frankfurt stellvertretend für den Vorstand auf und überreichte ihm stellvertretend für den Vorstand eine Urkunde aus.

Man war sich einig, dass die gemeinsame  Erfolgsgeschichte in Sachen „Verkehrssicherheit für die Jüngsten“ 1993 begann und auch fortgesetzt werde. Die Unfallkasse Hessen (UKH), gesetzliche Unfallversicherung u. a. für alle hessischen Kita- und Schulkinder, wurde Mitglied der Landesverkehrswacht Hessen (LVW).

Die Zusammenarbeit konzentrierte sich zunächst darauf, dass die UKH Projekte der LVW im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit in Schulen und Kindergärten finanziell unterstützte. Das waren zum Beispiel die Fit-Mobilo-Anhänger. Die PKW-Anhänger für Verkehrswachten enthielten fix-und-fertiges Material für einen kompletten Fahrradparcours. Eine abwechslungsreiche theoretische und praktische Radfahrausbildung vor Ort war damit garantiert. Auch die hessenweit eingesetzten Spannbänder, die noch heute Autofahrer auf den Schulanfang aufmerksam machen und zu vorsichtigem Fahren aufrufen, gehörten zu den ersten Aktivitäten.

Bereits seit 2006 unterstützt die UKH regelmäßig das Hessische Forum der LVW für Schulwegsicherheit. Beide Institutionen gestalten außerdem gemeinsam mit weiteren Akteuren die Verkehrssicherheitsarbeit in Hessen unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen. Das gemeinsames Ziel ist es, durch Sensibilisierung und Information von Eltern und Kitapersonal sowie praxisnahen Trainings für die Kinder Unfälle von Kindern im Straßenverkehr möglichst zu verhüten.

Im Jahr 2008 hatten Verantwortliche der UKH und LVW die zündende Idee für die zukünftige nachhaltige gemeinsame Verkehrssicherheitsarbeit für Vorschulkinder in hessischen Kindergärten und Kitas: Das Projekt „Immer sicher unterwegs mit Walli Wachsam“ wurde geboren. Gemeinsam entwickelte man Schulungsmaterial und das Maskottchen der Kampagne, das kleine Flusspferd Walli Wachsam. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrswachten sorgen seit 2009 hessenweit dafür, dass „Immer sicher unterwegs“ ein Standardangebot in hessischen Kitas wurde. Die Kinder erhalten neben dem Sicherheitspass auch das Flusspferd Walli Wachsam zur Belohnung, was zur großen Popularität der Kampagne beitrug. Inzwischen hat Walli Wachsam die aufgeweckte Molli an seiner Seite, die ebenfalls Kultstatus bei den Kindern genießt, wobei das Angebot für die Kitas kostenfrei ist.

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von li. n. re.: Bernd Fuhrländer – Geschäftsführer UKH, Klaus Ruppelt – Präsident LVW Hessen, Thomas Conrad – Leiter der Geschäftsstelle LVW Hessen

Die Präventionskampagne, die 2009 mit 119 Kitas und 1.539 Kindern startete, erreichte im Jahr 2018 insgesamt 630 Kitas mit 12.721 geschulten Kindern – die Teilnahme ist Jahr für Jahr steigend. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der Verkehrswachten haben alle Hände voll zu tun, um dieser Nachfrage nachzukommen. Und – die Aktion lohnt sich: Seit dem ersten Auftritt von Molli und Walli haben sich die Unfälle der Schulanfänger um 1/3 verringert. Damit zeigt es sich, dass die LVW und UKH hiermit den richtigen Ansatz gefunden, ein Erfolg für beide Institutionen und erst recht für die kleinen Verkehrsteilnehmer*innen.

2019 können UKH und LVW auf ein bereits zehn Jahre dauerndes Erfolgsprojekt zurückblicken – ein Jubiläum, das entsprechend gefeiert werden muss.

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Staufreies Hessen

Inbetriebnahme der Streckenbeeinflussungsanlage auf der A 3stau

Auf Einladung des Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung nahm Präsident Klaus Ruppelt als Vertreter der Landesverkehrswacht Hessen an der am 08. August in der Verkehrszentrale Hessen in Frankfurt - Rödelheim stattfindenden Inbetriebnahme der Streckenbeeinflussungsanlage auf der A 3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Frankfurt Süd teil.

Im Rahmen seiner Begrüßung brachte Gerd Riegelhuth, Vize-Präsident von Hessen Mobil, seine Freude zum Ausdruck, dass Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, StaatsministerTarek Al-Wazir und Björn Simon, Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Verkehrsausschusses, als Protagonisten der Veranstaltung die Inbetriebnahme wahrnehmen werden.

Des Weiteren wies er darauf hin, dass die Verkehrsbelastung im nationalen und europäischen Transitland Hessen immer weiter ansteige. Rund drei Millionen Menschen seien täglich auf den Straßen des Landes unterwegs. Trotz weiter steigender Verkehrsbelastung auf der A 3 solle der Verkehr auf einem der bundesweit am stärksten belasteten Autobahnabschnitte durch Einsatz einer modernen Anlage besser fließen. Auf hessischen Autobahnen verbesserten Streckenbeeinflussungsanlagen auf insgesamt 300 Kilometern Länge den Verkehrsablauf. Riegelhuth machte das auch am Beispiel des Streckenabschnitts Wetterau deutlich. Hier hätten Staus durch den Einsatz dieser Anlagen um 30 Minuten verkürzt werden können. Darüber hinaus hätten die Anlagen für Sicherheit und eine optimale Auslastung der vorhandenen Autobahnabschnitte gesorgt. Wie alle Verkehrsbeeinflussungsanlagen in Hessen werde auch die neue Anlage von der Verkehrszentrale Hessen in Frankfurt-Rödelheim gesteuert. Hier sorgten Operatoren rund um die Uhr für eine ordnungsgemäße Funktion der Anlage.

Staatssekretär S. Bilger wies in seiner Ansprache darauf hin, dass der Personen- und Güterverkehr in den kommenden Jahren weiter zunehmen werde. Um den Verkehr unfallfrei und flüssig abwickeln zu können, würden Anlagen zur Streckenbeeinflussung helfen. Durch diese werde der Verkehr künftig an diesem besonders neuralgischen Knotenpunkt der A 3 bei hoher Dichte harmonisiert und dadurch das Staurisiko gesenkt. Auf Gefahrensituationen werde ebenfalls unmittelbar hingewiesen. Die Anlage diene zugleich der Absicherung von Baustellen und Verkehrshindernissen sowie der Warnung vor widrigen Witterungsbedingungen. Und erstmalig in Deutschland werde eine Schilderbrücke dieser Anlage mit einer multifunktionalen Anzeige ausgerüstet. Mit dieser könnten alternativ auch Verkehrshinweise und Umleitungsempfehlungen angezeigt werden.

Staatsminister Al-Wazir merkte an, es sei nicht neu, dass im stark belasteten Bereich zwischen dem Mönchhof-Dreieck und Kelsterbach schon seit einigen Jahren bei hohem Verkehrsaufkommen der Seitenstreifen zur Befahrung freigegeben werde. Dadurch würde die Kapazität der Strecke erhöht, würden Gefahren durch Stauentwicklungen reduziert. Die temporäre Seitenstreifenfreigabe werde mit dem heutigen Tag in die neue Streckenbeeinflussungsanlage vollständig integriert. Dieser A 3-Abschnitt sei Teil einer der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands und eine der Schlagadern für den Verkehr im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Frankfurter Kreuz umfasse er zudem einen der am höchsten belasteten Verkehrsknotenpunkte Europas und erschließe direkt den Frankfurter Flughafen.

Im Übrigen seien rund 11,5 Millionen Euro für das Projekt ausgegeben worden. Zwei Jahre habe dabei die Realisierung durch die Mitarbeiter von Hessen Mobil gedauert. Bei der Finanzierung des Projektes seien sowohl der Bund als auch die EU bei der Förderung mit von der Partie gewesen.

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v.li.n.re. Bundestagsabgeordneter Björn Simon, Staatssekretär Steffen Bilger, Staatsminister Tarek Al-Wazir,
Vizepräsident Hessen Mobil Gerd Riegelhuth

Als Höhepunkt der Veranstaltung drückten Staatsminister Tarek Al-Wazir, Staatssekretär Steffen Bilger, Vizepräsident Gerd Riegelhuth und Bundestagsabgeordneter Björn Simon den Startknopf und setzten die Streckenbeeinflussungsanlage auf der A 3 in Betrieb, die eine Streckenlänge von über 25,5 Kilometer abdeckt und den Verkehr zwischen Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Frankfurt-Süd „intelligent steuert“.

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3. Kongress AGNH

3. Nahmobilitätskongress der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen  (AGNH)

Am 3.5.18 fand im HOLM in Frankfurt der 3. Kongress der AGNH statt. Tarek Al-Wazir, der hessische Verkehrsminister  eröffnete ihn mit dem Statement „Nahmobilität – einfach machen“ und schlug dabei den Bogen von dem Beginn der Arbeit bis zu den Vorhaben der nächsten Jahre. Ganz klares Ziel: Hessen zum Vorreiter im Bereich Nahmobilität entwickeln.

Danach berichtet der Basler Regierungsrat über die Fortschritte, die Basel in diesem Bereich gemacht hat und die Unterschiede zu hessischen Vorhaben. In Fachforen ging es um den „Rad- und Fußverkehr im ländlichen Raum“, das „Schulische Mobilitätsmanagement“, Radschnellverbindungen und das Projekt „Stadtradeln“.

Die Landesverkehrswacht Hessen präsentierte sich als Gründungsmitglied im Umfeld mit den Themen „Elterntaxi- besser machen“ und „Bikeschools in Hessen“. Die Verkehrswächter aus dem Landesvorstand beteiligten sich rege an den Diskussionen zu den verschiedenen Themen  (Friedrich Schmidt, Frank Zimmer und Heinz Euler, sowie Claus Sterr von der Verkehrswacht Dieburg).

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Vizepräsident Heinz Euler im Gespräch mit Prof. Dr. Volker Blees von der Hochschule Rhein-Main und dem 2. Vorsitzendender Verkehrswacht Dieburg, Claus Sterr.

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Landesvorstandsmitglied Friedrich Schmidt im Gespräch mit Prof. Dr. Volker Blees von der Hochschule Rhein-Main und dem 2. Vorsitzenden der Verkehrswacht Dieburg, Claus Sterr am Stand der Landesverkehrswacht.

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