Aktuelles
Informieren Sie sich über die Ergebnisse von Schüler und Buslotsenwettbewerben oder andere interessante Neuigkeiten.
Ankündigungen:
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Fachtagung Schule und Gesundheit
29.05.2010 Goethe-Schule in Wetzlar
Flyer und Anmeldung können Sie hier laden.
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Die Verkehrswacht Wetteraukreis bietet für Lehrer/innen der 3. und 4. Klassen aus dem Rhein-Main-Gebiet einen Lehrgang zur Vorbereitung der Schüler/innen auf den Unterricht in der Jugendverkehrsschule am Dienstag, den 16. März 2010 ab 14.30 Uhr in der Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal-Assenheim oder am Donnerstag, den 15. April 2010 ab 14.30 Uhr in der Keltenbergschule in Glauburg-Stockheim ein.
Im Seminar wird es darum gehen, die Fähigkeiten der 8 bis 10jährigen Schüler/innen kennenzulernen, die diese beim Radfahren mitbringen und daraus Forderungen für den vorbereitenden Unterricht aufzustellen. An Hand von Beispielen wird dann verdeutlicht, wie es gelingen kann im Unterricht der Klasse die praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten so zu verbessern, dass die Jugendverkehrsschule anschließend erfolgreich absolviert werden kann.
Das Seminar ist beim Institut für Qualitätsentwicklung zertifiziert, Lehrkräfte erhalten 5 Fortbildungspunkte.
Melden Sie sich bitte bis zum 12.03.2010 (für Niddatal) und bis 11.4.2010 (für Glauburg) bei der Verkehrswacht Wetteraukreis e.V. an:
Tel. 06041-339, Fax 032223730375, Email: Euler-Glauburg@t-online.de
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Weiterbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter am 09. April 2010
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Jahreshauptversammlung Landesverkehrswacht Hessen e.V. am 10. April 2010
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Ergebnis des Landeswettbewerbes der hessischen Schülerlotsen am 06. Juli 2009 in Wetzlar
- Platz 1: Verena Schochlow, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 2: Thomas Siesenop, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 3: Sophia Käfer, Wöhlerschule Frankfurt
- Platz 4: Simon Mersch, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 4: Kevin Knoch, Freiherr-v-Stein-Schule Wetzlar
- Platz 6: Samad Quattaleb, Diesterwegschule Frankfurt
- Platz 6: Alina Skrabal, Freiherr-v-Stein-Schule, Wetzlar
- Platz 8: Julia Ackermann, Erlenbachschule Elz/Limburg
- Platz 8: Eilyn Schröder, Freiher-v-Stein-Schule Wetzlar
- Platz 10: Mujo Bisevac, Bardoschule Fulda
- Platz 10: Besir At, Walter-Kolb-Schule Frankfurt
- Platz 12: Pascal Döppner, Bardoschule Fulda
- Platz 12: Lucas Nowak, Engelsburg-Gymnasium Kassel
- Platz 14: Julia Zimmermann, Erlenbachschule Elz/Limburg
- Platz 15: Tobias Diener, Kestner-Schule Wetzlar
- Platz 16: Manuel Pohlmann, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 17: Florian Palm, Bardoschule Fulda
- Platz 18: Emre Ardane, Geschwister-Scholl-Schule Fulda
- Platz 19: Sarah Prasse, Lindenauschule Hanau
- Platz 20: Tanja Mehler, Eberhardschule Tann/Fulda
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Die neuen Verkehrshelfer: Schulbusbegleiter
Mit dem Schulbus oder auch mit einem Linienbus zur Schule zu fahren ist für die meisten Schüler/innen ein riesiger Stress. Volle Busse führen oft dazu, dass es zu Konflikten kommt und nicht nur Kleinere Kinder täglichen Aggressionen ausgesetzt sind.
Gleichzeitig ist jede Teilnahme am Straßenverkehr auch mit Gefahren verbunden; der Bustransport mit einigen ganz spezifischen, wie drängeln/stoßen an der Haltestelle, überqueren der Fahrbahn vor oder hinter dem Bus ohne auf den Verkehr zu achten…
Auch die Busfahrer sind einer hohen Belastung ausgesetzt. Sie müssen auf den Verkehr achten, den Fahrplan einhalten und sich ggf. um laute, störende oder vandalisierende Schüler/innen kümmern.
Dies alles lässt sich mit Hilfe der Schulbusbegleiter/innen verbessern. Schüler/innen fahren angstfreier, es wird weniger gedrängelt, vermehrt auf den Sitzplätzen gesessen, es werden weniger Sitze beschmiert oder aufgeschnitten und seltener an den Haltestellen die Fahrbahn ohne Eigensicherung überquert.
Kurz: Es lohnt sich für alle Beteiligten, Schulbusbegleiter/innen auszubilden und einzusetzen.
1. In Hessen gibt es dafür die folgenden rechtlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen:
- Schulbusbegleiter/innen sollen mindestens 13 Jahre alt sein, also mindestens die 7. oder 8. Klasse besuchen
- Sie sollen die nötige soziale Reife mitbringen
- Ihre Bereitschaft muss auf Freiwilligkeit beruhen
- Die Erlaubniserklärung der Eltern muss vorliegen.
Die folgenden weiteren Voraussetzungen sind unbedingt zu empfehlen.
- Es muss ein/e Ansprechpartner/in der Schule (Schulleitung oder dafür ernannte Lehrer/innen) vorhanden sein.
- Ansprechpartner/innen bei der Polizei, der Verkehrswacht, der Verkehrsgesellschaft sollten mindestens informiert sein.
- Das Projekt sollte in das Schulprogramm der jeweiligen Schulen eingebunden sein.
- Empfehlenswert ist auch die Einbindung aller Schulen, deren Schüler/innen mit den gleichen Bussen/Bahnen fahren; also alle beteiligten Schulen einer Stadt oder einer Region.
2. Persönliche Voraussetzungen für Schulbusbegleiter/innen
Die beteiligten Schüler/innen sollten über die folgenden Eigenschaften verfügen. Dabei ist es allerdings wichtig, dass Schulbusbegleiter/innen nicht unbedingt die braven und ruhigen Schüler/innen sein müssen. Gute Erfahrungen wurden mit Schüler/innen aus sog. Randgruppen und mit Problemschüler/innen gemacht, die als positiv auffällig bezeichnet werden könnten.
Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit ist eine ganz wichtige Eigenschaft. Viele Schüler/innen entwickeln während ihrer Tätigkeit einige der unten genannten Eigenschaften erst richtig.
- Persönliche Kompetenzen (Verantwortungsbewusstsein, Aufgeschlossenheit, Bestimmtheit, Zivilcourage
- Fachliche Kompetenzen (Nichtverletzende ärgermitteilung, Konfliktlösungsstrategien, Deeskalationskenntnisse
- Soziale Kompetenzen (Freundlichkeit, Höflichkeit, Teamfähigkeit
3. Aufgaben der Schulbusbegleiter/innen
- Sie sollen möglichen Unfällen auf dem Schulweg vorbeugen.
- Also den Bustransport sicherer machen, besonders für Kleinere.
- Drängeln und Stoßen an den Haltestellen vermindern
- Busfahrer während der Fahrt entlasten indem sich Schüler/innen setzen oder sich festhalten, der Lärmpegel gesenkt wird und Beschädigungen und Schmierereien am Bus vermindert werden.
- Sie sollen Gewalt und Streitigkeiten minimieren
- Indem sie Fehlverhalten entgegenwirken,
- Bzw. Vorfälle einfach nur registrieren
- Sie sollen Konflikte vermeiden helfen
- Indem sie faires und vorbildliches Verhalten fördern und selbst ein Vorbild sind.
- Sie sollen Ansprechpartner sein und bei Konflikten vermitteln oder auch nur entschärfen.
- Oft ist es möglich, Konflikte zu lösen ohne selbst Gewalt anzuwenden.
- Wichtig ist es, zu überzeugen statt zu petzen
- Wichtig ist es auch, auf die Regeleinhaltung einzuwirken
- Anstellen
- Nicht drängeln, schubsen,…
- Keine Plätze frei halten
- Schultasche auf den Schoß stellen (nicht auf einen freien Platz)
4. Ausbildung
Je nach Projektstatus kann die Ausbildung der Schüler/innen durch
- Projektleiter und Trainer der jeweiligen Verkehrsgesellschaft
- Polizeibeamte
- Lehrer/innen, Sozialpädagogen/innen
- Beauftragte der jeweiligen Verkehrswacht
Die Ausbildung umfasst in Absprache zwischen den Beteiligten mindestens folgende Einheiten:
- Sicherheit im öPNV
- Aufgaben der Schulbusbegleiter/innen
- Die Sprache des/der Schulbusbegleiter/in: Die nichtverletzende ärgermitteilung oder „Giraffensprache“
- Befugnisse und Sanktionsmöglichkeiten
- Gewaltfreies Schlichten von Konflikten (Grundlage, Rollenspiele)
- Antigewalttraining (Täter/Opfer, Wie helfe ich mir/anderen?)
- Praktisches Training an einer Bushaltestelle, im Bus (Grundlagen, Rollenspiele)
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei uns.
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Projekt Schulwegtraining

Immer sicher unterwegs - eine Präventionskampagne zur Schulwegsicherung
Ein Gemeinschaftsprojekt von Unfallkasse Hessen, Landesverkehrswacht Hessen und Berufsgenossenschaftlicher Unfallklinik Frankfurt am Main.
Im Schuljahr 2007/2008 hatten 318 Schulanfänger einen Unfall auf dem Weg zur Schule oder von der Schule nach Hause. Manche davon waren so schwer, dass lebenslange Unfallfolgen zu befürchten sind. Für die Unfallkasse Hessen als gesetzliche Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall einer zuviel. Schmerzen und großes Leid könnten oft vermieden werden, wenn schon die Kleinsten genau wissen, wie sie sich im Verkehr verhalten müssen.
Verkehrserziehung fängt bei den Jüngsten an. Und dafür liegt die Verantwortung nicht allein bei den Eltern. Auch Erzieherinnen und Erziehern kommt eine ganz bedeutende Rolle zu: Sie können die Kinder auf den Schulweg vorbereiten und ihnen zeigen, wie man Gefahren im Verkehr erkennt und sicher bewältigt. Und bei dieser Aufgabe lassen wir die Kitas nicht allein.
Mit unserem Präventionsprojekt "Immer sicher unterwegs" bieten wir nicht nur kindgerechte Informationen und Methoden der Wissensvermittlung. Wir sind auch mit den Experten der regionalen Verkehrswachten bei Ihnen vor Ort, um Kinder und Eltern auf das große Ziel vorzubereiten: den Schulweg selbstständig und sicher zu bewältigen.
Den Leitfaden für das Schulwegtraining können Sie hier laden.
Für Fragen zum Projekt stehen Ihnen die Mitarbeiter der Landesverkehrswacht Hessen e. V. (Telefon 069 634027) und Rainer Knittel, Unfallkasse Hessen, (Telefon 069 29972-469), zur Verfügung.
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2. Hessiches Forum für Schulwegsicherheit in Lich am 01.11.2008
Entschließung
120 Experten aus Schule, Kindergarten, Verwaltung, Polizei und den Verkehrswachten berieten Bereiche, die die Schulwegsicherheit beeinflussen. Schwerpunkte waren in Fortsetzung der Themen des 1. Schulwegforums 2006 neben dem
- Schulwegplan und dem
- Schulwegtraining speziell für zukünftige Erstklässler vor allen Dingen die
- Mobilität ab der Klasse 5, die neuen Wege und das
- Fahrrad als täglich genutztes Verkehrsmittel sowie die
- Möglichkeiten, die die Ganztagsschulen bieten.
Eine Abrundung erfuhr das Thema Schulweg mit der Hinwendung zu den jungen Fahranfängern im hessischen
- Projekt „RiSk“ – „Risiken im Straßenverkehr kommunizieren“.
In Arbeitskreisen wurde der gegenwärtige Sachstand dargestellt und anschließend über Verbesserungen beraten und Forderungen an Politik und Gesellschaft formuliert:
- Schulwegsicherheit ist vielschichtig und vielseitig. Sie stellt den verantwortlichen Akteuren unterschiedliche Aufgaben, die jeweils aktualisiert und miteinander vereinbart werden müssen.
- die öffentlichkeit muss sensibilisiert werden, damit Politik, Verwaltung, Kindergarten, Schule, Polizei, aber besonders auch die Eltern Schulwegsicherheit als eine sie betreffende aktuelle Aufgabe wahrnehmen.
- Erst im Zusammenspiel der zuständigen Personen und Institutionen ist das Optimum an Sicherheitszuwachs zu erreichen. Die Verkehrswacht leistet dazu einen unverzichtbaren koordinierenden Beitrag.
- Für die jungen Verkehrsteilnehmer ab dem 10. Lebensjahr wird es immer wichtiger, die besonderen außerschulischen Lernorte stärker einzubeziehen.
- Programme zu gestalten, die inhaltlich und methodisch aktuell sind und die Kriterien des individuellen Lernens sowie dem Forscherdrang der jungen Verkehrsteilnehmer entgegenkommen, ohne diese in neue Gefahren zu bringen.
- Nachhaltigkeit ist insofern eine wichtige Voraussetzung, da sowohl die ökonomischen wie ökologischen Ressourcen begrenzt sind als auch eine Aktion nicht deshalb schon erfolgreich ist, weil sie durchgeführt wurde.
Mit einem vernetzten Konzept aller Beteiligten gilt es, umfassende Anstrengungen zu unternehmen, um ein Optimum an Schulwegsicherheit zu erreichen. Damit wird zugleich eine positive Weiterentwicklung hin zu einem unfallverhütenden Verkehrsverhalten künftiger Erwachsener angebahnt. Hier haben einige Städte und Gemeinden schon beispielhafte Netzwerke geknüpft, von denen Andere noch lernen können.
Die vielfältigen Maßnahmen der Beteiligten sollten nicht nur „im Stillen“ umgesetzt, sondern auch wirkungsvoll an die öffentlichkeit getragen werden.
Daran wollen wir, die Landesverkehrswacht Hessen e.V., gemeinsam mit den örtlichen Verkehrswachten und allen Kooperationspartnern, vor allem mit den Vertretern schulischer Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung, weiter arbeiten. Foren mit Themen rund um die Schulwegsicherheit sollen in etwa 2-jährigem Turnus durchgeführt werden.
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