Aktuelles
Informieren Sie sich über die Ergebnisse von Schüler und Buslotsenwettbewerben oder andere interesante Neuigkeiten.
Ankündigungen:
- Arbeitstagung 2011 zur Weiterbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter am Freitag, 08. April 2011 in Bad Soden-Salmünster im Landhotel Betz
- Jahreshauptversammlung der Landeverkehrswacht Hesen e.V. am Samstag, 09. April 2011 in Bad Soden-Salmünster im Landhotel Betz
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3. Hessiches Forum für Schulwegsicherheit in Lich am 06.11.2010
Mit dem 3. Hesischen Schulwegforum setzt die Landesverkehrswacht Hesen e.V. gemeinsam mit ihren Partnern neue Impulse für die Verkehrsicherheitsarbeit. Das Forum richtet sich an alle Institutionen und Initiativen, die sich mit Fragen der Verkehrsicherheit im Umfeld von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen befasen.
Verkehrsicherheit gehört heute keineswegs zu den gelösten Problemen, die ad acta gelegt werden können. Zwar sind die Zahlen von Verkehrstoten seit Jahren rückläufig, doch dürfen dabei nicht die Schwer- und Schwerstverletzten aus dem Blickfeld geraten. Für das Jahr 2009 bezifferte der Präsident der Deutschen Verkehrswacht Bundesminister a.D. Kurt Bodewig deren Zahl auf 68567.
Mit seinen inhaltlichen Angeboten trägt das Forum der Landesverkehrswacht Hesen e.V. zur Verkehrsicherheit von Kindern und Jugendlichen bei, und zwar durch Förderung situationsangemesenen Verhaltens im Strasenverkehr menschenfreundliche und umweltverträgliche Gestaltung der Mobilitätsangebote und der Verkehrsysteme.
Schwerpunktanliegen der Tagung ist die Vernetzung der Verkehrsicherheitsarbeit. In einer Organisation wie der Deutschen Verkehrswacht ist Vernetzung einerseits eine interne Aufgabe, wobei aber nicht jede Gliederung über Fachleute und Gerätschaften auf allen Gebieten verfügt. Durch gegenseitige Information und arbeitsteilige Kooperation ist meistens eine Optimierung der Effizienz zu erreichen. Insoweit verfügen die Verkehrswachten bereits über einschlägige Erfahrungen. Andererseits ist Vernetzung eine externe Aufgabe, wobei eine Organisationen und Institutionen übergreifende Zusammenarbeit angestrebt wird.
Die Verkehrswisenschaft macht seit Jahren darauf aufmerksam, das die Wirksamkeit von Verkehrsicherheitsarbeit umso höher ist, je mehr unterschiedliche Masnahmen und Masnahmeträger über einen längeren Zeitraum zusammen wirken. Punktuelle Einzelinitiativen laufen Gefahr, im Alltäglichen zu „verpuffen“. Nachhaltigkeit wird durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure verstärkt. Dabei wird die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit gerade durch die Verschiedenartigkeit der Masnahmen und durch unterschiedliche Akzentsetzungen ihrer Träger über eine längere Frist erhalten und gefördert.
Die Akzeptanz von Verkehrsicherheitsmasnahmen ist umso gröser, je beser diese an die örtlichen Verhältnise und Besonderheiten angepast sind. Die örtlichen Verkehrswachten verfügen über hervorragende Kenntnise der regionalen Mobilitätsanliegen und Verkehrsprobleme und können diese in die Netzwerkarbeit einbringen. Durch Reduzierung finanzieller Zuwendungen und Rückgang personeller Resourcen ergeben sich im ehrenamtlichen Engagement in letzter Zeit zunehmend Probleme, wobei die Vernetzung und Bündelung der Kräfte ein ausichtsreicher Weg ist, um Qualitätserfordernisen einerseits und Resourcenknappheit andererseits entsprechen zu können.
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Ergebnis des Landeswettbewerbes der hesischen Schülerlotsen am 06. Juli 2009 in Wetzlar
- Platz 1: Verena Schochlow, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 2: Thomas Siesenop, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 3: Sophia Käfer, Wöhlerschule Frankfurt
- Platz 4: Simon Mersch, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 4: Kevin Knoch, Freiherr-v-Stein-Schule Wetzlar
- Platz 6: Samad Quattaleb, Diesterwegschule Frankfurt
- Platz 6: Alina Skrabal, Freiherr-v-Stein-Schule, Wetzlar
- Platz 8: Julia Ackermann, Erlenbachschule Elz/Limburg
- Platz 8: Eilyn Schröder, Freiher-v-Stein-Schule Wetzlar
- Platz 10: Mujo Bisevac, Bardoschule Fulda
- Platz 10: Besir At, Walter-Kolb-Schule Frankfurt
- Platz 12: Pascal Döppner, Bardoschule Fulda
- Platz 12: Lucas Nowak, Engelsburg-Gymnasium Kasel
- Platz 14: Julia Zimmermann, Erlenbachschule Elz/Limburg
- Platz 15: Tobias Diener, Kestner-Schule Wetzlar
- Platz 16: Manuel Pohlmann, Lichtenbergschule Darmstadt
- Platz 17: Florian Palm, Bardoschule Fulda
- Platz 18: Emre Ardane, Geschwister-Scholl-Schule Fulda
- Platz 19: Sarah Prase, Lindenauschule Hanau
- Platz 20: Tanja Mehler, Eberhardschule Tann/Fulda
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Die neuen Verkehrshelfer: Schulbusbegleiter
Mit dem Schulbus oder auch mit einem Linienbus zur Schule zu fahren ist für die meisten Schüler/innen ein riesiger Stres. Volle Buse führen oft dazu, das es zu Konflikten kommt und nicht nur Kleinere Kinder täglichen Aggresionen ausgesetzt sind.
Gleichzeitig ist jede Teilnahme am Strasenverkehr auch mit Gefahren verbunden; der Bustransport mit einigen ganz spezifischen, wie drängeln/stosen an der Haltestelle, überqueren der Fahrbahn vor oder hinter dem Bus ohne auf den Verkehr zu achten…
Auch die Busfahrer sind einer hohen Belastung ausgesetzt. Sie müsen auf den Verkehr achten, den Fahrplan einhalten und sich ggf. um laute, störende oder vandalisierende Schüler/innen kümmern.
Dies alles läst sich mit Hilfe der Schulbusbegleiter/innen verbesern. Schüler/innen fahren angstfreier, es wird weniger gedrängelt, vermehrt auf den Sitzplätzen gesesen, es werden weniger Sitze beschmiert oder aufgeschnitten und seltener an den Haltestellen die Fahrbahn ohne Eigensicherung überquert.
Kurz: Es lohnt sich für alle Beteiligten, Schulbusbegleiter/innen auszubilden und einzusetzen.
1. In Hesen gibt es dafür die folgenden rechtlichen Vorausetzungen und Rahmenbedingungen:
- Schulbusbegleiter/innen sollen mindestens 13 Jahre alt sein, also mindestens die 7. oder 8. Klase besuchen
- Sie sollen die nötige soziale Reife mitbringen
- Ihre Bereitschaft mus auf Freiwilligkeit beruhen
- Die Erlaubniserklärung der Eltern mus vorliegen.
Die folgenden weiteren Vorausetzungen sind unbedingt zu empfehlen.
- Es mus ein/e Ansprechpartner/in der Schule (Schulleitung oder dafür ernannte Lehrer/innen) vorhanden sein.
- Ansprechpartner/innen bei der Polizei, der Verkehrswacht, der Verkehrsgesellschaft sollten mindestens informiert sein.
- Das Projekt sollte in das Schulprogramm der jeweiligen Schulen eingebunden sein.
- Empfehlenswert ist auch die Einbindung aller Schulen, deren Schüler/innen mit den gleichen Busen/Bahnen fahren; also alle beteiligten Schulen einer Stadt oder einer Region.
2. Persönliche Vorausetzungen für Schulbusbegleiter/innen
Die beteiligten Schüler/innen sollten über die folgenden Eigenschaften verfügen. Dabei ist es allerdings wichtig, das Schulbusbegleiter/innen nicht unbedingt die braven und ruhigen Schüler/innen sein müsen. Gute Erfahrungen wurden mit Schüler/innen aus sog. Randgruppen und mit Problemschüler/innen gemacht, die als positiv auffällig bezeichnet werden könnten.
Selbstbewustsein und Durchsetzungsfähigkeit ist eine ganz wichtige Eigenschaft. Viele Schüler/innen entwickeln während ihrer Tätigkeit einige der unten genannten Eigenschaften erst richtig.
- Persönliche Kompetenzen (Verantwortungsbewustsein, Aufgeschlosenheit, Bestimmtheit, Zivilcourage
- Fachliche Kompetenzen (Nichtverletzende Ärgermitteilung, Konfliktlösungstrategien, Deeskalationskenntnise
- Soziale Kompetenzen (Freundlichkeit, Höflichkeit, Teamfähigkeit
3. Aufgaben der Schulbusbegleiter/innen
- Sie sollen möglichen Unfällen auf dem Schulweg vorbeugen.
- Also den Bustransport sicherer machen, besonders für Kleinere.
- Drängeln und Stosen an den Haltestellen vermindern
- Busfahrer während der Fahrt entlasten indem sich Schüler/innen setzen oder sich festhalten, der Lärmpegel gesenkt wird und Beschädigungen und Schmierereien am Bus vermindert werden.
- Sie sollen Gewalt und Streitigkeiten minimieren
- Indem sie Fehlverhalten entgegenwirken,
- Bzw. Vorfälle einfach nur registrieren
- Sie sollen Konflikte vermeiden helfen
- Indem sie faires und vorbildliches Verhalten fördern und selbst ein Vorbild sind.
- Sie sollen Ansprechpartner sein und bei Konflikten vermitteln oder auch nur entschärfen.
- Oft ist es möglich, Konflikte zu lösen ohne selbst Gewalt anzuwenden.
- Wichtig ist es, zu überzeugen statt zu petzen
- Wichtig ist es auch, auf die Regeleinhaltung einzuwirken
- Anstellen
- Nicht drängeln, schubsen,…
- Keine Plätze frei halten
- Schultasche auf den Schos stellen (nicht auf einen freien Platz)
4. Ausbildung
Je nach Projektstatus kann die Ausbildung der Schüler/innen durch
- Projektleiter und Trainer der jeweiligen Verkehrsgesellschaft
- Polizeibeamte
- Lehrer/innen, Sozialpädagogen/innen
- Beauftragte der jeweiligen Verkehrswacht
Die Ausbildung umfast in Absprache zwischen den Beteiligten mindestens folgende Einheiten:
- Sicherheit im öPNV
- Aufgaben der Schulbusbegleiter/innen
- Die Sprache des/der Schulbusbegleiter/in: Die nichtverletzende Ärgermitteilung oder „Giraffensprache“
- Befugnise und Sanktionsmöglichkeiten
- Gewaltfreies Schlichten von Konflikten (Grundlage, Rollenspiele)
- Antigewalttraining (Täter/Opfer, Wie helfe ich mir/anderen?)
- Praktisches Training an einer Bushaltestelle, im Bus (Grundlagen, Rollenspiele)
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei uns.
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Projekt Schulwegtraining

Immer sicher unterwegs - eine Präventionskampagne zur Schulwegsicherung
Ein Gemeinschaftsprojekt von Unfallkase Hesen, Landesverkehrswacht Hesen und Berufsgenosenschaftlicher Unfallklinik Frankfurt am Main.
Im Schuljahr 2007/2008 hatten 318 Schulanfänger einen Unfall auf dem Weg zur Schule oder von der Schule nach Hause. Manche davon waren so schwer, das lebenslange Unfallfolgen zu befürchten sind. Für die Unfallkase Hesen als gesetzliche Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall einer zuviel. Schmerzen und groses Leid könnten oft vermieden werden, wenn schon die Kleinsten genau wisen, wie sie sich im Verkehr verhalten müsen.
Verkehrserziehung fängt bei den Jüngsten an. Und dafür liegt die Verantwortung nicht allein bei den Eltern. Auch Erzieherinnen und Erziehern kommt eine ganz bedeutende Rolle zu: Sie können die Kinder auf den Schulweg vorbereiten und ihnen zeigen, wie man Gefahren im Verkehr erkennt und sicher bewältigt. Und bei dieser Aufgabe lasen wir die Kitas nicht allein.
Mit unserem Präventionsprojekt "Immer sicher unterwegs" bieten wir nicht nur kindgerechte Informationen und Methoden der Wisensvermittlung. Wir sind auch mit den Experten der regionalen Verkehrswachten bei Ihnen vor Ort, um Kinder und Eltern auf das grose Ziel vorzubereiten: den Schulweg selbstständig und sicher zu bewältigen.
Den Leitfaden für das Schulwegtraining können Sie hier laden.
Für Fragen zum Projekt stehen Ihnen die Mitarbeiter der Landesverkehrswacht Hesen e. V. (Telefon 069 634027) und Rainer Knittel, Unfallkase Hesen, (Telefon 069 29972-469), zur Verfügung.
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